Heute sollte es also soweit sein, unser Töchterchen sollte per Kaiserschnitt geholt werden. Planungen mit Oberärzten und der Anästhesie lauteten um 8.oo Uhr geht es in den OP zur Vorbereitung (ZVK, Katheder, Vollnarkose etc...).
Die Planung wurde von irgendjemanden jedoch schon am Montag abend auf 7.15 Uhr geändert.
Ich war also schon kurz vor sieben Uhr bei meinem Schatz in der Frauenklinik in Bad Canstatt. Um 7.oo Uhr kam eine Hebamme und wollte meinen Schatz abholen in den Kreissaal?
Wir haben gesagt das meine Freundin aber um 7.15 Uhr im OP sein soll, aber sie meinte nein das CTG wird noch im Kreissaal gemacht. Ok. Schatz, Hebamme, Bett und ich ab in den Kreissaal, das CTG wurde angeschlossen, und auf einmal musste alles gaaanz schnell gehen. Schnell im halbdunklen noch einen Blasenkatheder gelegt und wo ging es hin??? Klar 3 Stationen tiefer in den OP, die hatten nämlich schon gewartet, das CTG sollte dort gemacht werden. Als hätten wir es nicht von Anfang an gesagt.
Naja, dank der netten Anästhesistin war unsere schlechte Laune schnell verflogen, ich habe mich von meinem Schatz verabschiedet und dann nahm die Warterei ihren lauf.
Um kurz nach 9.oo Uhr bekam ich bescheid, das meine Tochter das Licht der Welt erblickt hat, es Ihr und meinem Schatz den Umständen entsprechend gut geht und ich war erstmal beruhigt.

Die Planung wurde von irgendjemanden jedoch schon am Montag abend auf 7.15 Uhr geändert.
Ich war also schon kurz vor sieben Uhr bei meinem Schatz in der Frauenklinik in Bad Canstatt. Um 7.oo Uhr kam eine Hebamme und wollte meinen Schatz abholen in den Kreissaal?
Wir haben gesagt das meine Freundin aber um 7.15 Uhr im OP sein soll, aber sie meinte nein das CTG wird noch im Kreissaal gemacht. Ok. Schatz, Hebamme, Bett und ich ab in den Kreissaal, das CTG wurde angeschlossen, und auf einmal musste alles gaaanz schnell gehen. Schnell im halbdunklen noch einen Blasenkatheder gelegt und wo ging es hin??? Klar 3 Stationen tiefer in den OP, die hatten nämlich schon gewartet, das CTG sollte dort gemacht werden. Als hätten wir es nicht von Anfang an gesagt.
Naja, dank der netten Anästhesistin war unsere schlechte Laune schnell verflogen, ich habe mich von meinem Schatz verabschiedet und dann nahm die Warterei ihren lauf.
Um kurz nach 9.oo Uhr bekam ich bescheid, das meine Tochter das Licht der Welt erblickt hat, es Ihr und meinem Schatz den Umständen entsprechend gut geht und ich war erstmal beruhigt.
Dann kam gefühlte Stunden später die Oberärztin um mir mitzuteilen, das die OP glimpflicher von statten ging als befürchtet, und es meiner Freundin einigermassen gut gehe, sie aber erstmal auf Intensiv muss. Die Oberärztin hat mich dann noch zur Neonatalstation gebracht, denn dort befand sich mittlerweile auch mein Töchterchen Kimberley Raven.

Nun hab ich mich erstmal meinem Töchterchen gewidmet, es hiess ja meiner besseren hälfte ginge es soweit gut, und Ihr wunsch war es das ich erstmal zu unserer Tochter gehe.
Nach ca. einer halben Stunde wollte ich dann mal zu meinem Schatz, aber man sagte mir die brauchen auf der Intensiv noch ca. eine halbe Stunde um sie zu verkabeln usw., ich ging also erstmal eine Rauchen.
Als man mich eine halbe Stunde später dann auf die Intensiv bringen wollte, kam die Oberärztin und sagte es passt grad gar nicht, es hätten Blutungen eingesetzt und um die müssen sich die Ärzte erstmal kümmern und dabei wär ich nur im Weg. Verständlich! Etwas später klärte die Oberärztin mich auf, dass sich jetzt im nachhinein wohl die Placenta löse, die wegen einer Placenta Praevia totalis nicht beim KS entfernt werden konnte nun doch ablöst und es dadurch zu starken Blutungen kam. Im schlimmsten falle müsse man nochmal Operieren.
Ich bin also mit meiner ungewissheit, was nun noch kommen würde wieder zu meiner Tochter gegangen, so war es zumindest geplant. Aber zu eben der konnte ich zu der Zeit auch nicht, weil auf der Station gerade Schichtwechsel war. Also wartete ich wieder. Bis eine Schwester kam, die mir sagte das sie gerade einen Anruf von der Oberärztin bekommen habe, dass man meinen Engel grad wieder in den OP bringt.
Nun, da ich nicht zu meiner Tochter durfte, dachte ich mir schau ich mal im Wartebereich des OP vorbei, vielleicht kann man mir ja schon eine Auskunft erteilen wie es um meine Herzallerliebste steht. Pustekuchen. Angeflappt wurde ich, von einer äusserst penetrant geschminkten unfreundlichen OP-Schwester. Sie wisse ja gar nicht ob ich wirklich ein angehöriger bin, und dürfe mir keine Auskunft erteilen bla bla....
wenn ich eine Auskunft wolle, solle ich doch bitte auf Station nachfragen.
Nun denn, auch wenn ich keine Hoffnung hatte, eine Auskunft auf Station zu bekommen, bin ich dorthin. Aber die wussten natürlich noch von nichts, konnten mir aber nach 2 Telefonaten sagen, dass ich mich an die Intensivstation wenden solle.
Dort hat mich dann auch ein äusserst kompetenter, verständnisvoller und überaus freundlicher Arzt informiert wie die momentane Situation ist. Danach durfte er sich erstmal mein Geschimpfe und Gemecker über die Fehlplanung und den mangelnden Informationsfluss anhören.
Aber genau wusste ich nun auch nicht wirklich was Sache ist. Er sagte noch ich solle mal gegen 15.oo Uhr wieder kommen, vielleicht wäre sie da dann schon wieder aus dem OP. Irgendwie war ich nun beruhigter und bin wieder zu meiner Tochter. Das war gegen 13.oo Uhr.
Gegen 14.15 Uhr habe ich mich dann mal auf den Weg zum Bistro gemacht, schliesslich hatte ich seit 6.oo Uhr nichts mehr gegessen.
Draussen vor dem Klinikum kam dann die Oberärztin und sagte mir, es sei glimpflicher verlaufen als sie dachten, und das die Gebärmutter samt Placenta entfernt werden musste. Aber das dieser Fall eintreten kann, war uns ja schon bekannt, also auch kein Schreck für mich. Die OP verlief also gut, meinem Schatz ginge es den Umständen entsprechend, es wurden mehr als 10 Blutkonserven verbraucht, und gegen 15.oo Uhr solle ich mal auf der Intensiv nachfragen.
14.5o bin ich also wieder zur Intensiv, um mir anzuhören, dass meine Partnerin noch nicht da sei, und ich solle in einer halben Stunde wieder kommen. Ich schaute mit Sicherheit ziemlich fragend aus der Wäsche, wo mir doch die Oberärztin, die bei der OP dabei war, ca. 45 Minuten vorher sagte, meine Freundin sei wieder auf Intensiv....
Naja, wieder 30 Minuten irgendwie, und dazu in Ungewissheit vertrödeln. Dann durfte ich endlich zu meinem Engel.
Sie war schon wieder wach und auch eigentlich in einem besseren Zustand wie ich angenommen habe. Die Ärzte dort klärten uns auf das meine Freundin jetzt 1-2 Tage dort bleiben muss, zur Beobachtung aber das soweit eigentlich alles OK sei. Nun haben wir noch etwas gekuschelt, soweit es möglich war, ich habe mich verabschiedet und bin noch einmal zu unserem Töchterchen gegangen. Nachdem mir dort dann permanent die Augen zu gefallen sind, habe ich mich auf den Heimweg gemacht.
Denn dort wartete ja mein anderes Töchterchen auf mich. Sowie die grosse Tochter von meiner Freundin und die Oma der beiden.
Ich habe mich ein wenig mit der kleinen beschäftigt, wir haben zu Abend gegessen, ich habe meiner Mutter noch Bilder von Kimberley geschickt und mit Ihr telefoniert, und wollte dann die kleine Caitlin bettfertig machen.
Während ich am Wickeln war sollte Jasmin eben kurz das Fläschchen für die kleine aus dem Wasser nehmen und dann kam der krönende Abschluss des Tages.
Oma hat sich eingemischt, fragte welcher Sauger aufs Fläschen soll, worauf ich sagte, das ich das gleich mache!
Wir haben nämlich gewisse Abendrituale, Caitlin und ich. Naja, Jasmin hatte auch noch dazwischen gefunkt und ich Sie nicht ganz berechtigt angeflaumt, da kam die Oma dann schon mit dem vermeintlich fertigen Fläschchen ins Zimmer. Klar wollte Caitlin dann eben dieses, und das obwohl ich noch gar nicht soweit war. Sie war noch nicht fertig angezogen, die Zähne noch nicht geputzt. Aber das zählte für die kleine nun auch nicht mehr...
Da ist mir dann etwas die Hutschnur geplatzt. Zumal das Fläschchen noch nicht mal richtig gemacht war.
Oma beleidigt mit Jasmin in Jasmins Zimmer, ich habe Caitlin beruhigt, gefüttert und ins Bett gebracht und dann kam der Hammer.
Ich bei Jasmin geklopft, weil ich mich für meine etwas forsche Art entschuldigen wollte, und mich auch bei Jasmin entschuldigen wollte, da pflaumt mich dieser Putzteufel sowas von blöd an, droht mir was passieren würde, wenn ich Jasmin nochmal so anmach usw. usw.!
Schön wäre es gewesen wenn sie mich auch hätte mal erklären lassen, warum und wieso mir so der Kragen geplatzt ist, aber nein, dazu ist diese (sorry) "Alte Schachtel" viel zu verbohrt und von sich selber eingenommen.
Somit sind die Vaterschaftsfreuden fast total verdrängt, der Abend vollends "fürn Arsch".
Als wär die ständige Warterei und die Angespanntheit über den gesamten Tag nicht genug gewesen.....
So long
Euer Rebel


Schwamm drüber Schatz,
AntwortenLöschenjetzt kann es eigentllich nur noch aufwärts gehen.
Unserem Baby und mir geht es soweit gut, Oma ist wieder in ihren eigenen 4 Wänden, zuhause fühlt sich wieder an wie zuhause und alles läuft wieder in seinen geregelten Bahnen.
Ich liebe Dich und freue mich mit unserem Baby wieder in eben dieses Zuhause zu kommen, das ich jetzt schon seit 5 Wochern vermisse.
Endlich wieder an meinen Schatz angekuschelt einschlafen, falls Kimberley uns/mich zum Schlafen kommen lässt ;)